Archiv der Kategorie: Auto

Was kostet der TÜV 2015

TÜV – diese drei Buchstaben sind wohl jedem Autofahrer bestens bekannt. Für den einen eine zu erledigende Pflicht, für den anderen eine lästige Angelegenheit. Doch ist der TÜV nur willkürliche Bürokratie oder hat er auch einen tiefgründigen Sinn?

Wer ist der TÜV und was macht er?

Der 1866 ins Leben gerufene Technische Überwachungsverein kurz TÜV, wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um überwachungsbedürftige Anlagen von Wirtschaftsunternehmen zu prüfen. Diese überwachende und prüfende Aufgabe hat der TÜV noch heute. Neuwagen müssen alle drei Jahre zur Hauptuntersuchung, alle anderen Fahrzeuge im Zwei-Jahres-Intervall. KFZ zur Personenbeförderung unterliegen anderen Prüfintervallen. Umgangssprachlich wird diese Untersuchung auch schlicht TÜV genannt. Dieser überprüft im Rahmen der StVZO ob die Verkehrs- und Betriebssicherheit gewährleistet ist bzw. ob alle Vorschriften zum Betrieb des Kraftfahrzeuges eingehalten werden.

Geprüft werden unter anderem sichtbare Beschädigungen wie zum Beispiel Steinschläge oder Glassprünge im Sichtfeld der Frontscheibe. Funktioniert die Scheibenwaschanlage ordnungsgemäß und erfüllt die Beleuchtungsanlage ihren Zweck? Aber auch sicherheitsrelevante Komponenten, die nicht nur das eigene Leben schützen, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Und dies ist auch einer der großen Punkte, warum der TÜV unerlässlich in unserer Gesellschaft ist.
Nur durch eine regelmäßige Funktionsprüfung von Komponenten wie Lenkung oder Bremse ist eine dauerhafte ordnungsgemäße Nutzung möglich. Die soll wie erwähnt nicht nur der eigenen Sicherheit gut tun, sondern auch vorbeugen andere Menschen zu schädigen. Zur Hauptuntersuchung gehört auch noch die sogenannte AU (Abgasuntersuchung). Diese komplettiert den Prüfvorgang und gewährleistet die Einhaltung umweltrelevanter Abgasnormen.

Einige weitere Sichtprüfungen werden durch den Sachverständigen durchgeführt, um ein vollständiges Prüfprotokoll erstellen zu können.
Dieses Protokoll ist Voraussetzung um das Fahrzeug weiter im Straßenverkehr bewegen zu dürfen, und ständig mit sich zu führen. Ein äußeres Prüfsymbol ist die bekannte Plakette, die am hinteren Nummernschild angebracht ist. Diese unterscheidet sich durch wechselnde Farben, die das jeweilige Jahr symbolisiert, indem die nächste Prüfung vonstattengeht.

Wo erhalte ich das Prüfprotokoll?

Der TÜV ist in drei große Holdings unterteilt. TÜV Süd, TÜV Rheinland und TÜV Nord bilden die Basis des Überwachungsvereins. Selbsterklärend sind die jeweiligen Holdings in den verschiedenen Regionen Deutschlands tätig. Die Hauptuntersuchung kann man zum einen beim TÜV selber machen, heißt in einer der vielen Geschäftsstellen in ganz Deutschland. Zu empfehlen ist es einen Termin im Vorhinein zu vereinbaren, weil es sonst zu erhöhten Wartezeiten kommen wird.
Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch der Werkstatt des Vertrauens, in der TÜV Prüfer einmal oder mehrmals die Woche zur Hauptuntersuchung zur Verfügung stehen. Je nach Anbindung kann so ein Prüfprotokoll erlangt werden.

Was kostet der TÜV 2015?

Die Preise bzw. Kosten sind je nach Bundesland variabel. In Bayern und Baden-Württemberg etwa kostet der TÜV aktuell 53,50 Euro für einen normalen PKW. Zusätzlich ist noch die AU in Höhe von 41 Euro zu entrichten.
In Sachsen zum Beispiel kostet die Hauptuntersuchung 64 Euro. Vor Antritt zum TÜV können je nach Standort problemlos die Kosten eingesehen werden beim Besuch auf der TÜV Webseite.

Auf regelmäßige Einhaltung achten

Für den TÜV 2015 ergeben sich keinerlei Änderungen, sodass auf nichts geachtet werden muss. Die Prüfung sollte in dem vorgeschriebenen Zeitraum stattfinden, denn sonst kann es zu Nachteilen für die Fahrzeugführung kommen. Sollte zum Beispiel die TÜV-Prüfung zwei Monate überschritten werden, wird eine intensivere Prüfung veranlasst, was einen 20-prozentigen Preisaufschlag zur Folge hat. Wird dieser Zeitraum weiter überschritten, kann es zu Bußgeldern und weiteren Strafen führen. Um den Prüfzeitpunkt nicht zu vergessen, wird man einige Zeit zuvor meist von der Werkstatt oder dem zuständigen TÜV-Standort informiert.

Übrigens!

Neben dem TÜV gibt es auch noch weitere Prüfstellen bei denen man die Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung durchführen kann.

TÜV Preise 2015

Die Aktuellen Preise finden sie unter den nachfolgenden Links für alle Bundesländer:

TÜV HU & AU
TÜV Hanse in Hamburg
TÜV Hessen 
TÜV Thüringen (PDF)
TÜV Rheinland
TÜV Nord
TÜV Süd Bayern
TÜV Süd Baden-Württemberg

GTÜ HU & AU
GTÜ Baden-Württemberg

GTÜ Bayern
GTÜ Hamburg
GTÜ Hessen
GTÜ Mecklenburg-Vorpommern
GTÜ Sachsen
GTÜ Sachsen-Anhalt
GTÜ Thüringen
GTÜ Berlin
GTÜ Rheinland-Pfalz
GTÜ Niedersachsen
GTÜ Schleswig Holstein
GTÜ Nordrhein-Westfalen

Was kostet eine MPU? Idiotentest

Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wurde jahrelang als „Idiotentest“ abgestempelt. Doch es ist alles andere als das. Diese Untersuchung dient dazu, die Fahreignung einer Person festzustellen.

Wann muss ein Autofahrer zur MPU?

Ein Autofahrer muss dann zu einer MPU, wenn ihm die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Das passiert dann, wenn man, zum Beispiel, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto fährt oder anderweitig auffällig wurde. Außerdem wird eine MPU bei einer vorzeitigen Erteilung der Fahrerlaubnis für Jugendliche ab 16 Jahren veranlasst. Die Kosten für eine MPU variieren je nach Vergehen. Pauschal lässt sich aber sagen, dass die Gesamtkosten bei jeder MPU über 500 Euro liegen. (mehr dazu weiter unten) Allerdings kann man im Vorfeld Seminare besuchen, um sich auf eine MPU vorzubereiten. Die Kosten hierfür kommen extra noch dazu und liegen bei durchschnittlich 70 bis 80 Euro pro Sitzung.

Neben Drogen- und Alkoholdelikten gibt es noch weitere Gründe für eine MPU. Beispielsweise wenn man zu fleißig Punkte in Flensburg gesammelt hat. Auch manche Straftaten können eine MPU zur Folge haben.

Wozu muss man eine MPU machen?

Die MPU dient dazu, eine Art Vorhersage über einen Autofahrer zu erstellen, wie sich dieser zukünftig im Straßenverkehr verhalten wird. Auf dieser Basis entscheidet die Fahrerlaubnisbehörde dann im Regelfall, ob man seinen Führerschein wieder bekommt oder eben nicht. Ein positives Gutachten widerlegt die Zweifel dieser Behörde, gestützt auf medizinischen Befunden und belegbaren Hinweisen. Allerdings muss dieses Gutachten bestimmten Standards entsprechen. So muss es beispielsweise gesetzliche Vorgaben beachten, widerspruchsfrei und logisch geordnet sein. Im Zweifelsfall kann die zuständige Behörde das Gutachten ablehnen.
In der Regel werden die MPU-Stellen von der Bundesanstalt für Straßenwesen streng kontrolliert. Jeder kann die MPU-Stelle selbst auswählen. Allerdings muss man selbst dieNeuerteilung des Führerscheins beantragen.

Was ist eine MPU?

Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) selbst besteht aus vier Teilen und dauert bis zu vier Stunden. Zuerst muss man einen Fragebogen ausfüllen. Ziel dessen ist es, grundlegende Probleme zu erkennen und die später im Gespräch gemachten Aussagen zu vergleichen. Danach folgt ein Leistungstest am Computer. Hier geht es um Konzentration, Geduld, Schnelligkeit und Genauigkeit. Dieser Test gestaltet sich hauptsächlich durch das Erkennen und Merken von Verkehrssituationen. Hat man diesen Test absolviert, folgt die medizinische Untersuchung. Dabei kontrolliert ein Arzt die Kraftfahrtauglichkeit. Im manchen Fällen muss man Befunde von dem eigenen Hausarzt mitbringen. Bei der Untersuchung geht es vor allem darum, zu erkennen, ob man Drogen, Alkohol oder Medikamente zu sich genommen hat. Die Untersuchung ist jedoch abhängig davon, weswegen man im Straßenverkehr auffällig wurde. Ist ein solcher Test zum Schluss negativ, kann man die MPU nicht mehr bestehen. Darüber hinaus interessiert es nicht, warum der Test negativ war. Wenn die Werte nicht so sind, wie sie sein sollten, bekommt man seine Fahrerlaubnis nicht zurück.

Hat man diese drei Schritte überstanden kommt es zu einem Gespräch mit einem Psychologen. Viele Kandidaten glauben, den Psychologen überlisten zu können, doch diese sind gut geschult und erkennen Lügen sofort. Außerdem muss man wirklich glaubwürdig darlegen, warum man in Zukunft kein weiteres Delikt begehen wird. Man sollte sich also wirklich gut darauf vorbereiten, damit man letztlich nichts Wichtiges vergisst. Nach spätestens drei Wochen erhält man das Gutachten per Post.

Tipp:
Ich selbst musste schon eine MPU machen und hatte wie sicherlich alle riesige Angst davor – besonders vor dem Gespräch mit dem Psychologen. Um dieses Gespräch problemlos zu überstehen gibt es einen ganz klare Tipp den sich jeder zu Herzen nehmen sollte! Wenn der Psychologe eins nicht leiden kann sind es Lügen und diese erkennt der Psychologe besser und schneller wie viele andere. Ihr solltet keine Angst haben zu erzählen was ihr schlimmes getan habt und in jedem Fall ehrlich sein. Ihr müsst nicht untertreiben und alles schön reden. Sagt dem Psychologen wie es ist bzw. war und erklärt ihm warum ihr davon überzeugt seid jetzt nicht mehr diesen Fehler zu begehen. „Eure Ehrlichkeit wird euch am Ende belohnen und das nicht nur bei einer MPU!“

Was kostet eine MPU?

Die Kosten für eine MPU sind bundesweit einheitlich, da diese in einer Gebührenordnung gesetzlich geregelt sind. Wie hoch die Gesamtkosten im Einzelfall sind hängt natürlich vom Umfang der Untersuchung ab. Der Umfang kann unterschiedlich sein und ist zu berücksichtigen.

In der nachfolgenden Auflistung geht es nur um die Kosten für die MPU. Darin nicht inbegriffen sind möglicherweise erforderliche Aufbauseminarkosten, Drogenscreenings oder Alkoholscreenings.

Mit folgenden Kosten ist für eine MPU (inkl. MwSt) zu rechnen:

Was kostet eine MPU wegen einer oder mehrere Alkoholauffälligkeiten?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 402,22 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen Punkten im Straßenverkehr?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 347,48 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen Alkoholauffälligkeiten und Punkten im Straßenverkehr?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 575,96 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen Drogenauffälligkeiten?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 554,54 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen einer Straftat(en)?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 347,48 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen Drogenauffälligkeiten und Punkten?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 728,28 Euro zu rechnen.

Was kostet eine MPU wegen Drogen- und Alkoholauffälligkeiten?
In diesem Fall ist mit MPU Kosten von 755,65 Euro zu rechnen.

(Stand: 05.02.2014)

Was kostet der TÜV 2014?

Und auch im Jahr 2014 ist es für viele mal wieder soweit und das Auto muss zum TÜV gebracht werden. Wie jedes Jahr hat die TÜV-Plakette auf dem hinteren Nummernschild auch dieses Jahr eine andere Farbe. Grund dafür ist die einfache Kontrollierbarkeit, um sehen zu können wann der TÜV für das Auto abgelaufen ist. Im Jahr 2014 wird die TÜV-Plakette die Farbe blau haben wie bereits 2008, da sich das Farben-System alle 6 Jahre wiederholt.

Für alle die in den letzten Jahre nicht mehr beim TÜV waren:
Seit 1. Juli 2012 gibt es einige wichtige Änderungen. Es gibt nicht mehr die noch vielen bekannte Rückdatierung. Wer seinen PKW bisher verspätet zur Hauptuntersuchung brachte, dem wurden die Monate angerechnet. Beispielsweise wäre der TÜV im Februar gewesen und man hat das Auto erst im April zur Untersuchung gebracht, dem wurden die überschnittenen Monate auf die zwei Jahre TÜV angerechnet und somit war der nächste TÜV im April zwei Jahre später wieder fällig. Ab sofort funktioniert das so nicht mehr. Der Termin für die HU steht fest auch wenn man das Auto erst später zum TÜV bringt. Zusätzlicher Nachteil: Wer das Auto erst zwei Monate zum Termin bringt kann mit einer intensiveren Untersuchung rechnen und zahlt einen Aufschlag von etwa 20%. Weiterhin ist eine Geldbuße fällig wenn man in eine Verkehrskontrolle kommt und bei einem Unfall riskiert man seinen Versicherungsschutz. Ist ist also dringend zu empfehlen dem Termin der HU (Hauptuntersuchung) einzuhalten.

Das waren aber noch nicht alle Änderungen seit Juli 2012. Hinzu kommt auch noch eine Probefahrt vor Beginn der HU die durch den Prüfer durchgeführt wird. Die gesamte Prüfung ist genauer geworden und zusätzlich werden Assistenzsysteme getestet.

Der Mangelbaum aller Prüforganisationen ist nun einheitlich und umfasst eine eindeutige Beschreibung der gefundenen Mängel. Dennoch lohnt es sich die Kosten für den TÜV bei DEKRA, GTÜ und KÜS zu vergleichen.

Was kostet der TÜV 2014?

An den Kosten für den TÜV hast sich im Vergleich zum Vorjahr nicht viel bzw. nichts geändert. Die Preise liegen 2014 bei 60-100 Euro für die Hauptuntersuchung. Die genauen Preise können jedoch von Bundesland zu Bundesland variieren.
Hinzu kommen noch die Kosten für eine eventuelle Reperatur (Mängelbehebung) und die Nachuntersuchung.

Die Aktuellen Preise finden sie unter den nachfolgenden Links für alle Bundesländer:

TÜV HU & AU
TÜV Hanse in Hamburg
TÜV Hessen
TÜV Thüringen (PDF)
TÜV Rheinland
TÜV Nord
TÜV Süd Bayern
TÜV Süd Baden-Württemberg

GTÜ HU & AU
GTÜ Baden-Württemberg

GTÜ Bayern
GTÜ Hamburg
GTÜ Hessen
GTÜ Mecklenburg-Vorpommern
GTÜ Sachsen
GTÜ Sachsen-Anhalt
GTÜ Thüringen
GTÜ Berlin
GTÜ Rheinland-Pfalz
GTÜ Niedersachsen
GTÜ Schleswig Holstein
GTÜ Nordrhein-Westfalen

Sollten Sie Preise bei Ihnen anders sein, dann können Sie am Ende ein Kommentar hinterlassen und andere informieren. Am Besten noch die Region dazu schreiben.

Was kostet die PKW Maut in Deutschland? – 2013

PKW Fahrer aus Deutschland und dem Ausland sollen in Zukunft für die Nutzung deutscher Autobahnen eine PKW Maut Gebühr zahlen.

Wozu ist eine PKW Maut in Deutschland geplant?

Die PKW-Maut soll natürlich der Finanzierung des Straßenbaus in Deutschland dienen. Wie das alles jedoch umgesetzt werden soll ist noch unklar.

Ab wann muss man in Deutschland PKW Maut zahlen?
Wann genau die Maut in Deutschland fällig sein wird ist aktuell noch nicht klar. Das entsprechende Gesetz soll aber bereits 2014 verabschiedet werden.

Was kostet die PKW Maut in Deutschland?
Auch hier ist man sich noch nicht so sicher. Im Gespräch sind aber drei Preiskategorien in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer. Daraus würde sich ergeben:

10 Tage = 10,- Euro
2 Monate = 30,- Euro
1 Jahr = 100,- Euro

Das hört sich im ersten Moment erstmal viel an. Doch Union und SPD garantieren, dass Fahrzeughalter in Deutschland nicht stärker belastet werden als heute. Merkel selbst betonte – „durch die Maut dürfe kein deutscher Autofahrer zusätzlich belastet werden.“ So ganz nachvollziehbar dürfte das für viele jedoch nicht sein. Denn, wir sollten zwar die geplante PKW Maut Gebühr zahlen, aber bekommen das Geld angeblich über andere Posten wie beispielsweise über die Kfz-Steuer wieder zurück.

Der ADAC hatte bereits vor einer PKW Maut gewarnt und ist der Meinung das uns diese Maut 100,- Euro kostet. Weiterhin fordert der Automobilclub ADAC einen Volksentscheid über die Maut da die von der CSU gewollte Maut eine Mogelpackung sei. Auch die bereits oben erwähnte Verrechnung mit der Kfz-Steuer sei nicht möglich un Widerspreche EU-Recht. (Eine Maut, die Inländer nichts kostet und Ausländer nicht diskriminiert (widerspricht EU-Recht) ist kaum umsetzbar. Quelle: Bild.de)

Wie und wann die PKW Maut in Deutschland genau kommen wird ist ehrlich gesagt noch unklar. Wie immer wird momentan noch viel geredet, Versprechnungen gemacht … und am Ende … Naja, warten wir´s ab.

Weitere Infos dazu finden Sie hier:
Maut – wie viel muss ich zahlen?
Die Maut für alle ist eine reale Gefahr
ADAC warnt: PKW-Maut kostet deutsche Autofahrer 100 Euro

Was kostet die ADAC Mitgliedschaft?

Der ADAC (Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V.) dient der Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus. Zusätzlich betreibt der ADAC die zweitgrößte Luftrettungsflotte von Rettungshubschraubern in Deutschland. Gegründet wurde der ADAC bereits im Mai 1903 in Stuttgart und hat seinen heutigen Hauptsitz in München. Im Jahr 2012 hatte der ADAC bereits über 18 Millionen Mitglieder und ist somit der weltweit zweitgrößte Automobilclub.

Im Jahr 2004 hatte der ADAC e.V. ein Eigenkapital von 713 Millionen Euro. Davon waren knapp 326 Millionen Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel wurden 2008 beispielsweise für folgende Dinge verwendet (Quelle: Wikipedia):

Hilfeleistungen (Pannenhilfe, Transporte)             282,0 Mio. € 45 %
Mitgliederservice (Beratung, Karten usw.)             130,3 Mio. € 21 %
Information (Motorwelt, Werbung usw.)                106,5 Mio. € 17 %
Zuführung zum Vereinsvermögen/Rücklagen         87,4 Mio. € 14 %
Sport                                                                                  18,1 Mio. € 3 %

 

Was kostet die ADAC Mitgliedschaft?
Der ADAC bietet unterschiedliche Tarife mit unterschiedlichen Leistungen an. Auch gibt es Sondertarife beispielsweise für unter 27-jährige in Ausbildung oder Schwerbehinderte.

Klassische ADAC Mitgliedschaft mit Schutz in Deutschland

Mitgliedschaft
(für Sie persönlich)
Partner-Paket
(für Sie und Ihren Partner)
Standard-Tarif  44,50 €/Jahr
 60,60 €/Jahr
unter 27-Jährige
in Ausbildung
 33,30 €/Jahr
 49,40 €/Jahr
Schwerbehinderten-
Tarif (mind. 50%)
 33,30 €/Jahr
 49,40 €/Jahr
Firmen-Tarif  44,50 €/Jahr

 

ADACPlusMitgliedschaft Schutz weltweit

PlusMitgliedschaft
(für die ganze Familie)
PartnerPlus-Paket
(für die ganze Familie inkl. Unterwegs-Schutz)
Standard-Tarif  79,50 €/Jahr
 98,70 €/Jahr
unter 27-Jährige
in Ausbildung
 68,30 €/Jahr
 87,50 €/Jahr
Schwerbehinderten-
Tarif (mind. 50%)
 68,30 €/Jahr
87,50 €/Jahr
Firmen-Tarif

 79,50 €/Jahr  

 

ADAC young generation günstige Einsteigerangebote 0-25 Jahre

ADAC starter
(unter 18)
young driver
(für Fahranfänger und
Wenigfahrer)
young traveller
(für Reisende)
unter 18-Jährige 0,00 €/Jahr  
Führerschein-
Neuling mit 17:
Begleitetes Fahren

(Führerschein max. 1 Jahr)
1. Jahr: 0,00 €
2. Jahr: Folgetarif
Führerschein-
Neuling unter 25
in Ausbildung

(Führerschein max. 1 Jahr)
1. Jahr: 0,00 €
2. Jahr: Folgetarif
Führerschein-
Neulinge
NICHT in Ausbildung

(Führerschein max. 1 Jahr)
1. Jahr: 0,00 €
2. Jahr: Folgetarif
18 bis 23-Jährige
in Ausbildung
19,00 €/Jahr
19,00 €/Jahr
18 bis 23-Jährige
NICHT in Ausbildung
19,00 €/Jahr
19,00 €/Jahr

stand: 15.10.2013 Quelle: ADAC

Was kostet es wenn man geblitzt wird?

Jedem kann es mal passieren das man zu schnell fährt und unglücklicherweise auch noch ein Blitzer anwesend war.  Erst nachdem man geblitzt wurde wird einem klar was man getan hat und schnell bekommt man ein schlechtes Gewissen. Oft genug kommt es auch vor das man den Blitzer gar nicht bemerkt und sich wundert wenn Post im Briefkasten landet.

Doch was passiert wenn man zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde?

Erstmal wird das Bild, die Geschwindigkeit und die Daten ausgewertet. Das ganze kann eine Weile dauern – teilweise bis zu 3 Monaten. Dann bekommt man irgendwann einen Brief zugestellt. Bis dahin heisst es zittern da viele nicht genau einschätzen konnten wie schnell sie gefahren sind und welche Strafe jetzt droht.

Was kostet es wenn man geblitzt wird?

Stehen die Werte fest wird anhand eines Bußgeldkatalogs geschaut welche Strafe zu erwarten ist. Im Folgenden mal ein Auszug aus dem Verwarnungs- und Bußgeldkatalog 2012:

Folgende Regelsätze gelten für Pkw ohne Anhänger und Motorräder.
(Strafen für Pkw mit Anhänger und Lkw ab 3,5 t zul. Gesamtgewicht hier beim KBA)
Ab 40 Euro kommen wenigstens 23,50 Euro Gebühren hinzu.

innerhalb geschlossener Ortschaften (gilt auch für 30 km-Zone !)
bis 10 km/h  15,- EUR
11-15 km/h  25,- EUR
16-20 km/h  35,- EUR
21-25 km/h 80,- EUR, 1 Punkt
26-30 km/h 100,- EUR, 3 Punkte
31-40 km/h 160,- EUR, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
41-50 km/h 200,- EUR, 4 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
51-60 km/h 280,- EUR, 4 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
61-70 km/h 480,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
über 70 km/h 680,- EUR, 4 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

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Welche Folgen haben die Punkte?

Hat man einen bestimmten Punktestand erreicht, so informiert das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) das für den Verkehrsteilnehmer zustänige Straßenverkehrsamt und das Straßenverkehrsamt leitet folgende Maßnahmen ein:

  • 8 bis 13 Punkte
    Verwarnung und Hinweis, freiwillig an einem Aufbauseminar teilnehmen zu können.
  • 14 bis 17 Punkte
    Anordnung, an einem Aufbauseminar teilzunehmen.Falls innerhalb der letzten fünf Jahre ein Aufbauseminar besucht wurde, schriftliche Verwarnung mit dem Hinweis,

    • freiwillig an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen.
    • dass bei 18 Punkten die Fahrerlaubnis entzogen wird.
  • 18 Punkte
    Entziehung der Fahrerlaubnis.

Wer diesbezüglich noch Fragen haben sollte kann sich an das für seinen Wohnort zuständige Straßenverkehrsamt (Fahrerlaubnisbehörde) wenden.

Hinweis zum Aufbauseminar!
Wer freiwillig ein Aufbauseminar besucht, kann nach dem Punktsystem (einmal in 5 Jahren) bis zu 4 Punkte abbauen.

ACHTUNG!
Ab 2013 ändert sich das Punktesystem in Flensburg!
Mehr Infos dazu hier: Das neue Fahreignungsregister

 

Was kostet es ein Auto anzumelden 2013 (KFZ-Zulassung)?

Die Zahl der KFZ Zulassungen nimmt jedes Jahr zu. 1953 lag der Bestand an Kraftfahrzeugen bei 1,18 Millionen und 2011 lag der Bestand an Kraftfahrzeugen in Deutschland bei über 42 Millionen. Wer sich das erste Mal ein Auto kauft stellt sich oft die Frage welche Kosten kommen durch die Zulassung auf mich zu und was ist zu tun. Die Kosten variieren und sind von mehreren Faktoren abhängig. Handel es sich beispielsweise um eine Anmeldung oder Ummeldung. Bei Wunschkennzeichen werden auch ein paar Euro extra fällig. Es lohnt sich in jedem Fall 70 – 100,- Euro in der Tasche zu haben. Lieber ein bisschen mehr als zu wenig.

Welche Unterlagen werden für die KFZ-Zulassung benötigt?

– einen gültigen Personalausweis oder ein Reisepass inkl. Meldebestätigung
– eletronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) von der Versicherung-
– Zulassungsbescheinigung Teil 2 oder Fahrzeugbrief

Bei Saison Zulassung
– eine Versicherungs-Dopplkarte für Saisonkennzeichen

Bei Firmen
– Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug

Bei Vereinen
– Auszug Vereinsregister

Bei Minderjährigen
– schriftliche Einverständniserkläung beider Eltern oder des Vormundes, Ausweisdokument des Minderjährigen und der Eltern bzw. des Vormundes

Hat man alle Unterlagen eingereicht bekommt man umgehend die Zulassungsbescheinigung 1 und 2. Nun muss man noch die fälligen Gebühren (siehe unten) zahlen und kann sich gleich am entsprechenden Schalter die neuen Autokennzeichen aushändigen lassen.

Der ganze Prozess bei der Zulassungsstelle kann aufgrund hoher Wartezeiten recht lange dauern. Daher empfielt es sich sehr früh dort zu erscheinen 😉

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Was kostet es ein Auto anzumelden?

Die genauen Gebühren können je nach Bundesland bzw. Landkreis unterschiedlich ausfallen. Daher sind die folgenden Preise nur Durchschnittswerte, um einen groben Überblick zu bekommen. In der Regel gibt es aber keine enormen Abweichungen. Wer bereits bei der KFZ Zulassung war kann gerne am Ende der Seite schreiben welche Kosten in seinem Fall angefallen sind.

Bei der An-, Um- und Abmeldung eines Fahrzeuges entstehen folgende Kosten:

Neuzulassung EUR 26
Anmeldung: Gebrauchtwagen innerhalb des Zulassungsbezirkes EUR 11-18
Anmeldung: Gebrauchtwagen von außerhalb des Zulassungsbezirkes EUR 25-30
Umschreibung innerhalb des Zulassungsbezirkes EUR 20
Umschreibung aus anderen Zulassungsbezirkes EUR30
Abmeldung innerhalb des Zulassungsbezirkes EUR 5
Abmeldung aus anderen Zulassungsbezirken EUR 10
Wunschkennzeichen EUR 10,20
Feinstaubplakete EUR 5
Wunschkennzeichen mit Reservierung EUR 25
Wiederzulassung ohne Halterwechsel EUR 10
Namens-/Adressänderung EUR 10
Saisonkennzeichen EUR 30
Umkennzeichnung EUR 30
Oldtimerkennzeichen EUR 40
Kurzzeitkennzeichen EUR 10
Ausfuhrkennzeichen EUR 30-50
Technische Änderungen EUR 10

Foto © Maurizio Gambarini/DPA

Was kostet der TÜV 2013?

Nach wie vor steht die Hauptuntersuchung (HU) und die Abgasuntersuchung (AU) für Gebrauchtwagen alle zwei Jahre an. Bei Neuwagen ist die Fälligkeit alle drei Jahre. Die TÜV Plakette kann von verschiedenen Einrichtungen ausgegeben werden.

Was kostet der TÜV 2013?

Zu 2012 hat sich hierbei nicht viel verändert. Die Preise liegen 2013 bei 60 – 100 Euro für die Untersuchung aber kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausfallen. Dieser Richtwert beinhaltet nur die Untersuchung ohne Nachuntersuchung und Mängelbehebung. Gerne können Sie unseren Besuchern am Ende der Seite mitteilen, was Sie für den TÜV bezahlt haben! Dafür danken wir Ihnen im Voraus.

Die aktuellen Preise der bekanntesten TÜV Untersuchungsstellen – nach Bundesländern – finden Sie in der nachfolgenden Liste. Für mehr Infos einfach den entsprechenden Eintrag anklicken.

Unter den folgenden Links finden Sie die aktuellen Preise nach Bundesländern:

TÜV HU & AU
TÜV Hanse in Hamburg
TÜV Hessen
TÜV Thüringen (PDF)
TÜV Rheinland
TÜV Nord
TÜV Süd Bayern
TÜV Süd Baden-Württemberg

GTÜ HU & AU
GTÜ Baden-Württemberg

GTÜ Bayern
GTÜ Hamburg
GTÜ Hessen
GTÜ Mecklenburg-Vorpommern
GTÜ Sachsen
GTÜ Sachsen-Anhalt
GTÜ Thüringen
GTÜ Berlin
GTÜ Rheinland-Pfalz
GTÜ Niedersachsen
GTÜ Schleswig Holstein
GTÜ Nordrhein-Westfalen